AKTUELLES


15.-19.9. 2011
Konzertreise nach Belgien

Verlängertes Wochenende in Reet/Belgien:
Insgesamt 24 Stunden Busfahrt;
insgesamt 8 Stunden Schlaf;
ca. 5 Konzerte gespielt;
1 Tag mit klingendem Spiel marschiert;
etliches an Flüssignahrung zur Aufrechterhaltung der Kondition konsumiert;
Dienstag zu 20% arbeitsfähig;
Fazit: Verdammt langes Wochenende – aber wunderschön!

Alle Episoden unserer Konzertreise im Detail zu beschreiben erscheint im Hinblick auf die vielfältigen Eindrücke, persönlichen Begegnungen und Programmpunkte unmöglich. Deshalb hier ein Abriss unseres Aufenthaltes in Reet im Telegrammstil:

Donnerstag, 15.9.
Fahrt in aller „Herrgottsfrüh“ nach Reet im komfortablen, mit stimmungsvollen Postern und muntermachenden Getränken ausgestatteten, Reisebus mit unserem Lieblingsbusfahrer Bernhard (Vielen Dank!) ; nach zehn bis elf Stunden Fahrt Empfang im Gildenhuis;
Kleines Standkonzert für die Gastfamilien;
Zuteilung an die einzelnen Gastfamilien;
Abendessen und gemütlicher Ausklang.


Freitag, 16.9.
Ausflug zur wunderschönen alt-ehrwürdigen Stadt Gent, der Hauptstadt der Provinz Ostflandern, mit interessanter Stadtführung (z.B. St-Niklaaskerk, Vrijdagmarkt, Stadhuis, Kraanle, s' Gravensteen) und Mittagessen im malerischen Vleeshuis, dankenswerter Weise spendiert von unserem Freund Aster Devrieze;
Einladung des örtlichen Fußballvereins zum gemeinsamen Muschelessen am Abend (Anmerkung des Chronisten: „Die besten Muscheln, die ich je gegessen habe und ich habe schon viele gegessen.“ – Vielen Dank dafür!);
Marsch mit klingendem Spiel zum Gemeindehaus, dort offizieller Empfang bei Bürgermeister Herrn Eddy Huyghe mit Austausch der Gastgeschenke und vielen freundschaftlichen Worten, mit Sektempfang und anregenden Gesprächen;
Rückmarsch zum Gildenhuis, dort Konzert vor begeistertem Publikum;
gemütlicher Ausklang.

Samstag, 17.9.
Ausflug nach Lier (Provinz Antwerpen) mit informativer und unterhaltsamer Führung
(besonders zu erwähnen: der aus dem 13. Jahrhundert stammende Straßenbeginenhof, der zum UNESCO-Weltkulturerbe „Flämische Beginenhöfe“ zählt und der „Zimmerturm“ mit der mechanischen Jubiläumsuhr mit 13 Zifferblättern);
Mittagessen im Gildenhuis (Vielen Dank an die Wirtsleute, die uns das Essen spendiert haben);
Besuch des malerischen Kasteel van Laar mit freundlicher Begrüßung durch die Besitzer;
Besichtigung eines örtlichen Tomatenanbaubetriebs mit Tomatenverköstigung;
von dort kleiner Spaziergang zum Haus von Aster, der uns zu einem Umtrunk in seinem schönen Garten eingeladen hatte;
Konzertabend zum Auftakt des „Brooikensdag“ am Sonntag: Schwungvolles Konzert mit traditioneller Blasmusik aus Tirol vor einem grandiosen Bühnenbild mit Alpenpanorama; dazwischen Grußworte unseres Kapellmeisters und unserer Obfrau, festliche Ansprachen und eine unvergessliche Rede von Aster, der mit herzlichen und innigen Worten seine Jahrzehnte lange Verbundenheit mit Bichlbach zum Ausdruck brachte;
Gemütlicher Ausklang des Abends, der von allen jüngeren und junggebliebenen Musikantinnen und Musikanten bis zu den frühen Morgenstunden im Nachtcafé „Bellevue“ fortgesetzt wurde.

Sonntag, 18.9.
Gestaltung einer Hl. Messe zum Beginn des „Brooikensdag“;
anschließend Marsch bei klingendem Spiel quer durch Reet, das an diesem Tag einer Partymeile glich
(mit viel Ausdauer waren wir den ganzen Tag unterwegs, indem wir mit zünftiger Marschmusik von Station zu Station, d.h. auch von einer Einkehrmöglichkeit zur anderen marschierten, so dass auch der gelegentlich aufkommende Regen uns nichts anhaben konnte. Während der ganzen Zeit begleitete uns Aster unermüdlich und sorgte bei den jeweiligen Haltepunkten dafür, dass unsere Kehlen nicht austrockneten);
abends Teilnahme an der zentralen Abschlussfeier des „Brooikensdag“, wobei wir mit Musikkapellen und Musikgruppen der Umgebung zum Ausklang des Festes den „Reetmarsch“ spielten, ein großes Feuerwerk genießen konnten und – dies gilt für einige unserer jüngeren Musikanntinnen – Kontakt zu einer „mega-coolen“ Unterhaltungsband knüpften, die uns anschließend -nach erschöpfter Rückkehr ins Gildenhuis- bis in die Morgenstunden frisch hielt.

Montag, 19.9.
Abschied von Reet, den Gastfamilien, Freunden und langjährigen Bekannten, wobei manche Träne unterdrückt werden musste;
Heimreise erschöpft aber glücklich, Ankunft in Bichlbach in der Dunkelheit des Abends.

Fazit:
Es wird für uns alle eine unvergessliche Zeit bleiben! Vielen herzlichen Dank an alle, die uns dieses einmalige Erlebnis in Belgien ermöglicht haben:
Ohne den langjährigen Freund Bichlbachs, unseren Aster, der mit Ausdauer, organisatorischem Einsatz und auch finanziellem Aufwand das Unternehmen vorantrieb, wäre diese Konzertreise nicht zustande gekommen; - dafür werden wir ihm immer in Dankbarkeit verbunden bleiben!
Vielen Dank auch an die Gemeinde Reet/Rumst, insbesondere an Herrn Bürgermeister Eddy Huyghe für den herzlichen und gastfreundlichen Empfang!
Ein ganz besonderer Dank gilt unseren Gastfamilien, die keine Mühen und Kosten gescheut haben, uns den Aufenthalt im schönen Reet so angenehm wie möglich zu gestalten. Sie haben uns immer reichhaltig und exquisit bewirtet und waren auch sonst immer für uns da – selbst bis in die späten Nachtstunden.
Ein Dankeschön auch an alle ortsansässigen Vereine, die finanziell und tatkräftig unseren musikalischen Aufenthalt in Reet unterstützt haben, besonders an unsere geschätzten Musikkollegen aus der Koninklijke Harmonie Sint-Cecilia/Reet.
Danke an den Vorstand der Bundesmusikkapelle Bichlbach, besonders an Obfrau Conny Leitner und Kapellmeister Bernhard Oberhollenzer, die uns in Belgien bei offiziellen und inoffiziellen Anlässen immer charmant und würdig vertreten haben.

Wir hoffen unsere belgischen Freunde in Bichlbach oder in Reet bald wiederzusehen!

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13.08. 2011
80. Geburtstag unseres Ehrenmitgliedes Werner Hinterholzer sen.

Es war uns eine große Freude, unserem Ehrenmitglied Werner Hinterholzer sen. ein Ständchen zum 80. Geburtstag darzubringen. Es ist sicher nicht übertrieben, wenn wir sagen, dass er sein ganzes Leben mit Inbrunst der Musik widmete und als Paradebeispiel eines Musikanten gelten kann.
1947 nach den entbehrungsreichen Kriegs- und Nachkriegsjahren setzte der damals 16-jährige Werner Hinterholzer sein persönliches Zeichen des Neubeginns und trat als Jungmusikant in die Bundesmusikkapelle Bichlbach ein. 45 Jahre lang bis 1992 hielt er der Kapelle als Flügelhornist die Treue. Dazu engagierte er sich z.B. von 1973-1987 als Kapellmeisterstellvertreter, bildete junge Trompeter und Flügelhornisten aus und war von 1982-1983 Obmann sowie zwei Jahrzehnte lang Obmannstellvertreter.
Nachdem er seine aktive Laufbahn beendet hatte, wurde er 1993 zum Ehrenmitglied der Bundesmusikkapelle Bichlbach ernannt. Wenn es ihm möglich ist, besucht er bis heute jedes Konzert unserer Kapelle und beweist so seine enge Verbundenheit zu den Bichlbacher Musikantinnen und Musikanten.
Wir wünschen Dir, lieber Werner, zum runden Geburtstag Gottes Segen und dass Du weiterhin viel Freude an der Musik haben mögest!


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13.-14.08. 2011
Kirchtagsfest/185 Jahre Bundesmusikkapelle Bichlbach

Es war ein Kirchtagsfest der "Superlative"! Erstens: Die Bundesmusikkapelle Bichlbach feierte ihren 185-jährigen Geburtstag. Zweitens: In Anbetracht des schlechten Wetters der Vortage hatten wir diesmal einigermaßen Glück und konnten überwiegend bei sommerlichen Temperaturen feiern. Drittens: Mindestens das halbe Dorf – allen voran die Mitglieder der Musikkapelle - war daran beteiligt, dass das Fest reibungslos ablaufen konnte; allen freiwilligen Helfern, vor allem unserem bewährten Küchenpersonal und unserem Vorstand sei herzlich gedankt!


13.08.2011
Am Samstag, den 13.08. starteten wir das Festprogramm mit einem festlichen Gemeinschaftskonzert der beiden Musikkapellen Namlos und Bichlbach. So konnten wir den Einzug auf den Festplatz vor dem Dorfheim diesmal auch besonders feierlich gestalten, indem die beiden Kapellen von entgegengesetzten Richtungen mit klingendem Spiel einmarschierten. Erwähnt werden muss, dass wir trotz des Festtrubels natürlich den Geburtstag unseres Ehrenmitglieds Werner Hinterholzer sen. nicht vergaßen, dem wir kurz vor dem Festkonzert noch ein Ständchen zum 80. Geburtstag gespielt haben. Herzlichen Glückwunsch Werner!
Die Idee, die beiden Kapellen Namlos und Bichlbach zum Jubiläumskirchtagsfest zusammen auftreten zu lassen, ging von unserem "Stoffel" aus, der in beiden Kapellen spielt. So war es möglich – des Anlasses würdig - ein beachtliches Klangvolumen zu erzeugen. Unser Kapellmeister Bernhard ist diesmal – abgesehen von zwei Stücken – in den Hintergrund getreten und überließ dem routinierten "Altmeister" der Außerferner und Tiroler Blasmusik, Richard Wasle, den Dirigentenstab. Dieser führte uns zusammen mit der bewährten Moderation von Kirsten Schorr schwungvoll durch das Programm, das mit der altehrwürdigen "Fanfare aus Bichlbach" feierlich eröffnet wurde. Es folgten – unterbrochen von Worten des Dankes und der Ehrung unserer Obfrau Conny Leitner - der Marsch "Jetzt geht's los, die Ouvertüre "Klingendes Land", die "Feuerfest-Polka", der "Fliegermarsch", die Polka "Böhmischer Traum", der "Mars der Medici", der Konzertwalzer "Für dich und mich", der Soundtrack von "Out of Africa", die "Vogelwiese" und der "Radetzky-Marsch".
Nach tosendem Applaus und mehreren Zugaben nahm die Außerferner "VG-Musig" das Ruder in die Hand und gab Vollgas bis zur Sperrstunde. Vielen Dank für Eure heißen Rhythmen, die uns die aufkommende nächtliche Kühle vergessen ließen.


14.08.2011
In den frühen Morgenstunden des Sonntags waren die ersten fleißigen Helfer schon wieder damit beschäftigt, den Platz herzurichten und die Küche anzuheizen. Und nicht nur die Küche strahlte um 10.00 Uhr Vormittags bereits ihre Hitze ab, sondern auch die Sonne, die unseren Feldgottesdienst hinter dem Dorfheim sehr wohlwollend vom Himmel aus beobachtete. Inzwischen wieder vollständig munter übernahm unsere Musikkapelle die musikalische Gestaltung der Hl. Messe, die von Herrn Pfarrer Angermayer dankenswerter Weise zelebriert wurde.
Zum Frühschoppenkonzert konnten wir die Musikkapelle Bieberwier begrüßen, die gegen 14.00 Uhr von der Musikkapelle Heiterwang abgelöst wurde. So konnten wir unsere Schnitzel, unsere Kirchtagskrapfen, Leberkäs, oder was auch immer das Herz begehrte bei zünftiger Blasmusik genießen. Vielen Dank dafür an unsere Nachbarkapellen!
Anschließend übernahmen unsere Freunde aus Peiting mit "Live-Time" vom späten Nachmittag bis in die Nacht hinein das musikalische Szepter in die Hand und sollte jemand bis dahin immer noch nicht in Partylaune gewesen sein, der hatte nun keine Chance mehr: Er musste auf den Tischen vor oder hinter der Bühne zu grandiosen Schlagzeug- und Saxophonsoli, zu mitreißendem Gesang oder schwungvollen Gitarrenrhythmen (fast) bis zur Ekstase tanzen. Vielen Dank an "Live-Time", dass Ihr immer wieder den Weg zu uns nach Tirol findet!
Die Liste derer, die bei Logistik, Küche, Bedienung, bei der musikalischen Gestaltung und natürlich beim Auf- und Abbau ihr Bestes gegeben haben, würde die Länge dieses Berichtes bei weitem übertreffen. Ich sage einfach Danke, dass Ihr es ermöglicht habt, den Kirchtag und den 185-jährigen Geburtstag unserer Bundesmusikkapelle so hervorragend zu feiern!


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17.07. 2011

62. Außerferner Bundesmusikfest in Höfen

Es gehört ja nicht gerade zu den Lieblingsdisziplinen aller unserer Musikanten – der Marsch mit klingendem Spiel. Der freudige Einsatz beim Marschieren nimmt wahrscheinlich direkt proportional zur Leibesfülle oder zum Gewicht des Instruments ab. Bedenkt man dazu noch, dass aufgrund der anhaltend schlechten Witterung einige Marschierproben ausgefallen sind, muss man dem Ergebnis, das wir in der Marschbewertung in Höfen erzielten, doch einigen Respekt zollen. Einmal mehr wird deutlich, dass neben der Probenarbeit und den Ausrückungen auch die Gemeinschaft bei der Bundesmusikkapelle Bichlbach großgeschrieben wird. Eine gute Marschierleistung zu erzielen bedeutet, dass das einzelne Mitglied nicht "aus der Reihe tanzt", sondern bereit ist, für die Gemeinschaft beim Marschieren zu schwitzen, sich zu konzentrieren und für das gemeinsame Ziel sein Bestes zu geben. Last but not least benötigt man einen Stabführer, dem man gerne folgt – unseren Florian, der uns mit seiner freundlichen, ruhigen aber bestimmten Art auf den Marschierbewerb vorbereitet und "die Marschrichtung vorgegeben" hat.

So zeigten wir uns in Höfen von unserer besten Seite, etwas bangend, ob wir angesichts unserer relativ späten Startnummer beim Marschbewerb am Nachmittag unter drohend sich aufbauendem Gewölk noch trockenen Fußes das Festzelt erreichen könnten. Und tatsächlich: die letzte Kapelle hatte eben ihre Vorstellung beendet, als es dann bis zum Abend in Strömen regnete.

Im Festzelt herrschte ausgelassene Stimmung unter den Musikanten und Besuchern, die ihren Höhepunkt fand, als kurz nach 17.00 Uhr die Ergebnisse des Marschbewerbs bekannt gegeben wurden. Die Musikanten der Kapellen, die die vorderen Plätze belegten, brachen jeweils unterstützt vom Applaus des Publikums in frenetischen Jubel aus.

Die Bundesmusikkapelle Bichlbach konnte mit ihrem Stabführer Florian Wacker in der Marschkategorie Stufe C, in der wir erstmals (!) antraten und bei der als zusätzliches Element das Abfallen von 5er auf 3er Reihe verlangt wird, von 16 Musikkapellen auf Anhieb den 4. Rang belegen. (Die genauen Ergebnisse können auf der Homepage des Außerferner Musikbundes nachgelesen werden.) Nicht ohne Stolz nahmen wir die Urkunde mit nach Hause. Das gute Ergebnis soll uns ein Ansporn sein, beim nächsten Bundesmusikfest eventuell noch höhere Ziele zu erstreben, wobei unsere Tubaspieler hoffen, dass sie nicht auch noch ihre Instrumente beim Marschieren am Daumenring durch die Luft wirbeln lassen müssen.

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07.05. 2011
Frühjahrskonzert – 185 Jahre Bundesmusikkapelle Bichlbach

Die schräg einfallende Abendsonne hatte die Pfarrkirche St. Laurentius Bichlbach in goldenes Dämmerlicht getaucht, die im Mittelgang aufgestellten zahlreichen Kerzen verbreiteten trotz der Frische eine wohlige Atmosphäre, als die Bundesmusikkapelle Bichlbach mit feierlichem Spiel die "Joyful Fanfare" von Francesco Cesarini anstimmte.
Mit diesem Stück eröffneten wir unser Frühjahrskonzert im Jubiläumsjahr 2011, in dem wir den 185. Geburtstag unserer Musikkapelle Bichlbach begehen. Diesem Umstand trug Kirsten Schorr während des Konzertes Rechnung, indem sie in ihrer Moderation die Chance zum Innehalten und zum Rückblick ergriff und die Ansage des jeweiligen Konzertstückes mit Episoden aus der Historie unserer Musikkapelle verknüpfte. Nach der Begrüßung der Konzertbesucher durch Obfrau Conny Leitner ließ Edvard Griegs "Morgenstimmung" gefühlvoll dirigiert von Kapellmeister Bernhard Oberhollenzer trotz der abendlichen Stunde die Sonne in uns aufgehen. Als diese dann endgültig hinter dem Almkopf verschwunden war, ließen wir die "Kleine Alpenphantasie" von Manfred Sternberger ertönen, in der wir auf musikalische Weise eine Wanderung in unserer schönen Bergwelt unternahmen. Als ein Höhepunkt folgte nun ein Horn-Solo "Romance Opus 36" von Charles Camille Saint-Saëns, das von Emanuel Feineler mit Leidenschaft vorgetragen wurde. Anschließend füllte Franz Schuberts "Militärmarsch Nr. 1 Opus 51" schneidig aber dennoch mit der nötigen Feinheit den ehrwürdigen Raum und leitete zu den Ehrungen verschiedener verdienter Mitglieder über. Diese führte unser Vorstand sowie die Bezirksjugendreferentin des Außerferner Musikbundes Lydia Huber durch.
So wurde das erfolgreiche Ablegen des goldenen Leistungsabzeichens von Doris Lorenz und Emanuel Feinerle bekannt gegeben und das Bronzene Leistungsabzeichen an Fabian Wacker verliehen. Sabrina Gleischer und Simone Gärtner erhielten das Juniorabzeichen. Anschließend wurden Florian Wacker, Thomas Lederbauer, Werner Hinterholzer jun. und Petra Wacker für ihre 25-jährige Mitgliedschaft und Bernhard Oberhollenzer für seine 10-jährige Tätigkeit als Kapellmeister geehrt.
Herzlichen Glückwunsch Euch allen!
Danach ließ unser Schlagzeuger Robert Pahle in der zünftigen Gewandung eines Schmiedes munter die Schmiedehämmer zur "Feuerfest-Polka" von Josef Strauß erklingen.
Eine besonders feierliche Stimmung entstand, als wir beim Stück "Entreé" von Ingrid Maria Gramberger unter dem Kirchengewölbe eine Klangpyramide ausgehend von einem Teppich aus tiefen Haltetönen aufbauten, in die dann nach und nach die höheren Register eintraten und zusammen in einem feurigen rhythmischen Höhepunkt aller Stimmen endete.
Ähnlich schwungvoll gestaltete sich die Schlussphase des Konzertes mit Klaus Badelts "Pirates of the Caribbean" und dem "Concerto d'Amore" von Jacob de Haan.
Unser eigener Eindruck deckte sich mit dem Feed back der Konzertbesucher: Es war ein wunderschönes Frühjahrskonzert und ein einmaliges Klangerlebnis im Jubiliäumsjahr 2011, auf das unsere Vorgänger in den 185 Jahren der Bundesmusikkapelle Bichlbach sicherlich stolz gewesen wären.
Gemeinsam mit den Konzertbesuchern ließen wir diesen schönen Abend im Dorfheim ausklingen.

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09.04. 2011
Probentag

Vor den Erfolg haben die Götter - wie immer - den Schweiß gesetzt. Ganz so anstrengend war unser Probentag aber dennoch nicht, weil unser Vorstand in gekonnter Weise Übungs- und Entspannungsphasen eingeplant hatte. Unser Jubiläumsjahr 185 Jahre Bundesmusikkapelle Bichlbach war angebrochen und so warf zunächst das Jubiläumsfrühjahrskonzert seinen Schatten voraus. Um diesem den letzten musikalischen Feinschliff zu geben, hatte man den Probentag angesetzt. Bereits am Freitag zu unserem regulären Probetermin übten wir in der Pfarrkirche, in der das Frühjahrskonzert stattfinden wird. Gott sei dank war es im Innenraum nicht so kalt wie das Jahr zuvor, so dass wir mehr Zeit hatten, die einmalige Akustik zu genießen, statt unsere kalten Finger und Zehen zu umsorgen.
Am Samstag starteten wir um 14.00 Uhr wieder in der Kirche. Nach zweieinhalb Stunden intensiven Probens gab es dann Kaffee und Kuchen im Dorfheim. Das Wetter war so herrlich, dass wir uns Bierbänke nahmen und hinter dem Dorfheim die Sonne genossen. Zur anschließenden Teilprobe blieben unsere Trompeter gleich draußen sitzen und beschallten harmonisch die Umgebung, während die anderen Instrumentengruppen sich in den Räumlichkeiten des Dorfheims und Probelokals verteilten, jeweils unter der Leitung unseres Kapellmeisters oder seiner Stellvertreter.
Nach der Probenarbeit, die uns einen Meilenstein näher an die gewünschte Klangqualität unseres Frühjahrskonzertes katapultierte, gab es zum Ausklang Schweinsbraten und Knödl. Auch unsere (Ehe-) Partner waren zum Dank dafür, dass sie einen halben Tag auf uns verzichteten, eingeladen. Gemütlich klang der Tag mit einem geselligen Abend im Dorfheim aus.

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26.12.2010
Christbaumversteigerung

Spaß, Spannung und ein heiterer Sound unserer Musikkapelle prägten die diesjährige "Christbaumversteigerung", ein bei Einheimischen und Touristen beliebtes Ereignis, das inzwischen weit über die Dorfgrenzen hinaus bekannt ist. So hat unser weihnachtliches Event sogar Einzug gehalten in das Urlaubsmagazin für die Tiroler Zugspitz Arena und Garmisch-Partenkirchen "Grenzenlos". Ich zitiere aus dem ganzseitigen Bericht (Seite 16) von Frau Melanie Wollscheid: "Wochen vorher werden Präsente gesammelt: Handgemachtes, Gaben aus dem Einzelhandel und neuerdings auch Dienstleistungen. Diese sind besonders bei den Einheimischen gefragt. es ist auch sehr verlockend, das Holz machen einmal an jemand anderen abtreten zu können, einen Babysitter zu ersteigern oder für einen Abend einen privaten Chefkoch zu haben. Als absoluter Geheimtipp hat sich die Brotzeit in einem alt eingesessenen Gasthaus gemausert. Da überbieten sich Einheimische wie Stammgäste, wenn es dort um die besten Plätze geht. Besonderes Augenmerk verdienen die handgefertigten Auktionsstücke ..."

Mit dem traditionellen Konzert zur Weihnachtszeit bedankte sich unsere Musikkapelle bei ihrem treuen Publikum aus Einheimischen und Gästen für die großzügige Unterstützung bei der anschließenden Versteigerung der genannten Sachspenden, Gutscheine und Dienstleistungen, die von Privatpersonen und Geschäftsleuten dankenswerterweise hergestellt bzw. zur Verfügung gestellt wurden. Mit dem Erlös bestreitet die Musikkapelle Ausgaben für Trachten, Noten, Musikinstrumente und Reparaturen.

Die Bundesmusikkapelle Bichlbach unterhielt das Publikum im ersten Teil der Veranstaltung mit einer bunten Mischung aus Marschmusik (Fliegermarsch, Deutschmeister Regiments-Marsch, Felsenfest, Primus Inter Pares), aus Polkas (Rosamunde-Polka, Immer wieder Blasmusik) und moderner Musikliteratur (Tequila, I will always love you, Mission impossible, We are the Champions).

Falls einige Besucher unserer Website noch nicht wissen, warum die Veranstaltung den Namen "Christbaumversteigerung" trägt, so zitiere ich noch einmal aus dem genannten Urlaubsmagazin: "Inmitten dieses Spektakels thront ein großer Weihnachtsbaum. Und dieser muss nun Äste lassen. Denn zu jedem ersteigerten Päckchen bekommt der Meistbietende einen Ast mit einer Christbaumkugel dazu. Am Ende bleibt nichts als der nackte Stamm mit der Baumspitze übrig. Diese wird dann als Höhepunkt der Christbaumversteigerung auch noch zu Geld gemacht. … Sollte das Baumgerippe keinen neuen Besitzer finden, ist der Bürgermeister gefragt. … Und so bleibt am Ende nichts übrig, als die strahlenden Gesichter der Musikkapelle Bichlbach."

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27.10.2010

Musiausflug

Unser Musikausflug führte uns am 18.9. 2010 zum Sommerfunpark Serfaus-Fiss-Ladis. Von einem Sommer war leider nichts zu spüren – es war ja auch schon Herbst; aber auch dieser versagte uns an diesem Tag leider seine ansonsten goldene Pracht, so dass nur die Abgehärtesten unter uns die Attraktionen des Funparks nutzen konnten. Alle nicht wasser- und kälteresistenten Mitglieder unserer Musikkapelle, die sich lieber an die gastronomischen Attraktionen des Parks hielten, statt in der Achterbahn Überschläge zu machen oder sich durch die Luft katapultieren zu lassen, können unter der Internetadresse www.sommerfunpark.at nachschauen, was sie versäumt haben.

Gemäß der alten Weisheit, dass Flüssiges von außen nur mit Flüssigem von innen ausgeglichen werden kann, fuhren wir am frühen Nachmittag weiter Richtung Imst zum "Starkenberger Biermythos". Hier machten wir einen Rundgang durch Schloss Starkenberg mit einer Brauereibesichtigung als Höhepunkt. Nach einem zünftigen Abendessen auf Starkenberg traten wir die Heimreise nach Bichlbach an, wo es in der gemütlichen Stube des Zunfthauses noch einen sehr netten Ausklang gab. Wir bedanken uns beim Vorstand der BMK Bichlbach für die Organisation des Ausflugs. Um uns die Stimmung vermiesen zu lassen, bedarf es schon einiges mehr als schlechtes Wetter!

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1.10. 2010

Vollversammlung der BMK Bichlbach

Die Vollversammlung der BMK Bichlbach am 1.10. 2010 bildete den Auftakt ins neue Vereinsjahr. Jung und Alt trafen sich in der gemütlichen Wirtsstube des Gasthofs Sonne und erwarteten gespannt die Ausführungen unserer Obfrau Conny Leitner, unseres Kapellmeisters Bernhard Oberhollenzer, des Stabführers Florian Wacker und der Jugendreferentin Anna Waldner. Nach den Personalentscheidungen vergangenen Jahres standen nun keine spektakulären Inhalte auf dem Programm. Unser Kapellmeister, der nun seit seinem Wiedereinstieg in dieses Amt sein einjähriges "Jubiläum" begehen konnte, gab einen überwiegend positiven Rückblick über das vergangene Vereinsjahr. Er bedankte sich u.a. bei den Mitgliedern für die gute Probendisziplin und bei den Bläsergruppen dafür, dass sie bei verschiedenen Anlässen zuverlässig zur Verfügung standen. Insgesamt habe es eine musikalische Weiterentwicklung gegeben, so dass man den Schwerpunkten des kommenden Jahres - Christbaumversteigerung, Neujahrsblasen, Wertungsspiele, Frühjahrskonzert, Kirchtagsfest, Platzkonzerte, Belgienfahrt – mit freudiger Gelassenheit entgegensehen könne. Er hoffe, so Bernard Oberhollenzer, dass wir im neuen Jahr wieder "bärig" musizieren und dabei viel Spaß haben werden.

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Ältere Beiträge

Cacilienfeier

Ein Fest von Musikanten für Musikanten, auf das wir uns jedes Jahr freuen, ist die Cäcilienfeier. Zu Ehren der heiligen Cäcilia, der sympathischen Patronin der Musikanten (vgl. Bericht vom Vorjahr) gestaltete unsere Musikkapelle einen Wortgottesdienst in der Pfarrkirche. Pastoralassistent Thomas Witsch – dem hier herzlich gedankt sein soll – betonte in seiner Ansprache, dass unser Leben nicht bloß ein "leeres Aneinanderreihen von Tagen" sein dürfe, "ohne Aussage, ohne Melodie und ohne Schwung, sinnlos und ziellos im Augenblick und im Jetzt gefangen." Genauso sei es mit der Musik: "Es ist wichtig, dass jeder die Noten lesen kann – aber nur nach Noten zu spielen wäre fatal. Würden wir die Noten nicht interpretieren und formen, würde das Musikstück sein Innenleben, seine Melodie und seine emotionale Aussagekraft nicht entfalten. Musizieren ohne Begeisterung würde beim Hörer nicht ankommen, ihn nicht berühren – es wäre nur eine sterile Abfolge von Tönen." Wir von der Bundesmusikkapelle Bichlbach können dem nur beipflichten, denn bei uns geht es alles andere als "steril" zu. So setzten wir nach dieser geistigen Stärkung die Feier dann zur leiblichen Stärkung im Dorfheim fort. Vor dem üppig aufgebauten Büffet (vom Neuen Storfwirt in Reutte) auf dessen Eröffnung wir esslustig lauerten, richtete Obfrau Conny Leitner einige Worte der Begrüßung an die Musikanten, deren Partner sowie an die geladenen Gäste, die unsere Musikkapelle im vergangenen Jahr tatkräftig unterstützt haben. Ihr Dank richtete sich v.a. an Klaus für seine Aushilfen am Schlagzeug, an Kirsten für ihre Moderation beim Frühjahrskonzert und last but not least an die unübertroffenen Chefs unserer Küchencrew vom Kirchtagsfest, Gephard und Robert. Letzteren überreichte Conny einen Gutschein für ein stressfreies Essen. Nach vielen Stunden Spaß und Unterhaltung im Dorfheim klang unsere Feier gemütlich aus. Wir bedanken uns beim Vorstand für die gekonnte und herzliche Vorbereitung dieses Abends.

18.09.2010